Am 17. November 2005 war es soweit: Die Bürgerstiftung Eppstein wurde offiziell aus der Taufe gehoben. Viele engagierte Bürgerinnen und Bürger haben dies erst möglich gemacht. Jetzt heißt es durch Veranstaltungen und Aktionen das Stiftungskapital weiter zu erhöhen und mit den ersten Projekten zu beginnen. Schauen Sie doch bitte beim 'Aktuellen' rein. Dort können Sie die Entwicklungen am besten verfolgen.
1. Eppsteiner Bürgerwein "Weißburgunder zum Bürgerwein gekürt" PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 21. September 2011

Der Wiesbadener Kurier berichtete am 20.9.2011:

40 Eppsteiner bewerten rheinhessische Tropfen

Der erste Eppsteiner Bürgerwein ist ein leichter trockener 2010er Weißburgunder mit einem moderaten Alkoholgehalt von 12,5 Prozent. Er kommt vom Horrweiler Weingut Huff-Doll und trägt als erstes Produkt das Label der sechs Jahre alten Bürgerstiftung Eppstein. Diese hatte die Kür des Bürgerweins, für den die Eppsteinerin Dorothea Lindenberg das Logo entwickelte, initiiert. Rund 40 Eppsteiner, etwa die Hälfte davon Stifter, wählten den Weißburgunder aus sechs Weinen des rheinhessischen Gutes bei einer Probe in der Burg-Kemate aus. Den Eppsteiner Bürgerwein gibt es für 7,40 Euro pro Flasche, wovon 2,50 Euro an die Stiftung gehen.

Foto Eppsteiner Zeitung: Peter Lenz u. Annette von Kéler testen konzentriert!

„Los geht’s!“, rief Kilian Dambacher vom Stiftungsbeirat, nachdem er den Wahlzettel erklärt hatte. Jeden der sechs handgelesenen Weine sollten die Tester mit Noten von eins bis sechs bewerten. Dambachers Vockenhausener Nachbarn Helga und Philipp Huff schenkten zuerst den Weißburgunder an die Verkoster aus. Huffs Neffe, Winzer Ulrich Doll, erklärte: „Der Wein mit dem dezenten Sortenaroma passt gut als Essensbegleiter, etwa zu Fisch oder Fleisch.“ Dank des vergleichsweise geringen Alkoholgehalts könne man ruhig ein Gläschen mehr davon trinken, und zwar „lieber zu kalt als zu warm“. Optimal sei eine Temperatur von acht bis neun Grad.

Der frisch gekührte Bürgerwein und die anderen verkosteten Weine können per Email über Kilian Dambacher Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.   bestellt werden. 

Damit, dass gleich der erste Wein am Ende siegen würde, hatte Doll nicht gerechnet. Klar war ihm dagegen schon beim zweiten, einem kräftigen Grauburgunder: „Die Nacht wird kurz.“ Denn die Weinprobe zu Schmalzbroten, Rindertatar und Käse verlief - trotz der durchweg trockenen Proben - alles andere als trocken: Rege Gespräche, Lachen und schwärmerische Ausrufe wie „wunderbar“, „ganz toll“ und „hervorragend“ begleiteten auch den Spätburgunder, Riesling, Dornfelder und Cuvée. Nach der Auswertung der Wahlzettel war allerdings der frische Weißburgunder unangefochtener Spitzenreiter. 

Stiftungsvorsitzender Christian Weiser lobte Kilian Dambacher als alleinigen „Inspirator und Organisator“ der Abends. Die Idee sei ihm bei einem Theaterbesuch gekommen und vom ganzen Beirat unterstützt worden, so Dambacher. Auch das Gut dafür habe er dank der Nachbarschaft zu Huffs schnell gewonnen: Den Gault-Miliau-gelisteten Familienbetrieb, auf dem die Huffs und Dolls alles vom An- und Ausbau über die Rebpflege und Lese per Hand bis zum Verkauf noch selbst machen. Der 34-Jährige Doll leitet das 8,5-Hektar-Gut, das seit 1848 in Familienbesitz ist, in der sechsten Generation und sagte: „Unsere Weine gibt es im Handel so gut wie gar nicht, sondern nur ab Hof“. Den Eppsteiner Bürgerwein gibt es indes über die Stiftung. Der frisch gekührte Bürgerwein und die anderen verkosteten Weine können per Email über Kilian Dambacher Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.   bestellt werden.

 
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