Am 17. November 2005 war es soweit: Die Bürgerstiftung Eppstein wurde offiziell aus der Taufe gehoben. Viele engagierte Bürgerinnen und Bürger haben dies erst möglich gemacht. Jetzt heißt es durch Veranstaltungen und Aktionen das Stiftungskapital weiter zu erhöhen und mit den ersten Projekten zu beginnen. Schauen Sie doch bitte beim 'Aktuellen' rein. Dort können Sie die Entwicklungen am besten verfolgen.
Jugendpreis der Bürgerstiftung PDF Drucken E-Mail
Samstag, 20. Januar 2007

Für den Jugendpreis der BÜRGERSTIFTUNG EPPSTEIN, für den ein Stifter 1.000 Euro zur Verfügung gestellt hat, bewarben sich sieben Gruppen von Jugendlichen. Die beispielhaften Initiativen dieser Jugendlichen betragen die Betreuung von Kindern im Zeltlager der katholischen Jugend, die Streitschlichtung in der Schule durch die Schülerstreitschlichter der Freiherr vom Stein – Schule, den Nachbau eines Eisenschmelzofens, die Anlage eines Gartens an der Freiherr vom Stein-Schule, die Verschönerungs- und Reinigungsaktion „Bremthaler Woche“ und die Jugendvertretung der Emmaus-Gemeinde sowie das Filmprojekt „Mein Kriegsende – Eppsteiner erinnern sich an 1945“.

Nach langer Beratung entschied der Vorstand der Stiftung, den Jugendpreis an die Jugendlichen Simon und Hannes Lindenberg, Robert Roese und Gianni Seufert, die das Filmprojekt, “Mein Kriegsende – Eppsteiner erinnern sich an 1945“ durchgeführt haben, zu vergeben. Bei diesem Projekt führten die Jugendlichen Interviews mit sieben Bürgern, sammelten Hintergrundinformationen im Bonner Haus der Geschichte und ergänzten die Interviews mit dokumentarischem Bild- und Tonmaterial.

„Der Film geht unter die Haut“, erklärte Stiftungsvorstand Ute Jürges bei ihrer Laudatio im Rahmen der Vergabe des Jugendpreises auf dem Neujahrsempfang der Stadt Eppstein am 21. Januar 2007. Es sei den jungen Leuten sehr einfühlsam gelungen, das Material zu verbinden und ein eindrucksvolles Bild des Kriegsendes zu zeigen.

 
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