| Vergabe des Jugendpreises 2011 |
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| Mittwoch, 28. Dezember 2011 |
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Die Eppsteiner-Zeitung berichtete am 22.12.2011: Die Bürgerstiftung hat sich entschieden, den Jugendpreis diesmal an drei Gruppen zu vergeben: Die Jugendvertretung der Emmausgemeinde in Bremthal erhält 500 Euro. Die Jugendlichen haben zusammen mit der Konfirmandengruppe der Gemeinde seit April die Bar des Jugendraums eigenständig geplant.
Foto: Eppsteiner Zeitung Im November wurden die Wände frisch gestrichen und die Arbeitsplatten in weißer und dunkler Holzoptik fachgerecht zusammengesetzt. Fürs Design zuständig war Alena Klug. Besonders raffiniert ist das bewegliche Seitenteil der Bar. „Bei der Sonderanfertigung des drehbaren Gelenks hatten wir Hilfe von einigen Handwerkern aus der Gemeinde“, verriet Sven Siebeneicher. Auch bei der indirekten roten Beleuchtung des Barsockels gab’s Tipps vom Elektriker. Das Preisgeld soll in den Jugendraum investiert werden, beispielsweise für eine neue Bank. Hier ein Beitrag aus dem Höchster Kreisblatt vom 22.12.2011: Montags ist die Bar geöffnet, dann treffen sich die Jugendlichen von 18 Uhr an, mixen Cocktails, spielen Billard und essen gemeinsam. Gekocht wird abwechselnd ein vorher festgelegtes Gericht. Ebenfalls 500 Euro erhalten Jan Zickwert und die Jugendlichen der Kräuter-AG des Obst- und Gartenbauvereins aus Niederjosbach für den Ausbau ihres Kräutergartens, die Pflege der Streuobstwiesen und die beiden Bienenvölker des 15-jährigen Jan. Die Klasse 3b der Burg-Schule verkaufte beim Projekttag selbst gebackenen Kuchen für hungernde Kinder in Afrika. Die gesammelten Spenden überwiesen sie mit Hilfe von Lehrerin Marie Grom an die RTL-Stiftung. Von der Bürgerstiftung erhalten sie für die gute Tat 250 Euro. Ein Teil des Geldes soll gespendet werden, hat die Klasse spontan beschlossen, als sie in der vorigen Woche die Nachricht über den Jugendpreis erhielt.
Insgesamt sei die Zahl der Einsender in diesem Jahr deutlich zurückgegangen, zog Ute Jürges Fazit. Sie leitet die Preisverleihung im Namen der Stiftung. Einzelpreise gab es diesmal gar keine. Ute Jürges führt den Rückgang an Bewerbungen unter anderem darauf zurück, dass Lehrer und Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule, die bisher jedes Jahr mit ausgefallenen Projekten beteiligt waren, dieses Jahr enorm durch den Umzug in die neuen Klassenräume eingespannt waren. Außerdem hat sie beobachtet, „dass die Jugendlichen neben den schulischen Pflichten immer weniger freie Zeit für besondere Projekte haben“. Die Preise werden beim Bürgerempfang am Sonntag, 22. Januar, überreicht.
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